Benny ist mal wieder kreativ: Ich bin mal gespannt, was noch kommt. Hier ein paar Infos aus dem Netz.
Manchmal sind die Augen des Lebens das Einzige, was uns vor dem totalen Zusammenbruch schützt.
Marie-Louise Ekman kehrt mit einer Inszenierung von drei Schauspielern an die Dramaten zurück, die Strindbergs Fräulein Julie zum tausendsten Mal aufführen. Ein Leben lang hat diese kleine Theatergruppe, gespielt von Marie Göranzon, Krister Henriksson und Per Svensson, Strindbergs brisante Tragödie in Turnhallen, Klubsälen und Bibliotheken aufgeführt. Jetzt haben sie endlich die Möglichkeit, in einem richtigen Theater aufzutreten. Nun wird Fräulein Julie wieder einmal ihr dunkles Schicksal ereilen.
Aber die Realität macht sich manchmal auf der Bühne bemerkbar. Das Privatleben drängt sich auf. Und die Jahre haben ihren Tribut gefordert. Aber das Stück muss aufgeführt werden. Denn manchmal, wenn alles um einen herum zusammenbricht, ist die berufliche Rolle der einzige zerbrechliche Rettungsanker.
Die Aufführung beinhaltet Musik von Benny Andersson.
Marie-Louise Ekman ist Künstlerin, Regisseurin und ehemalige Theaterdirektorin bei den Dramaten. Sie hat bereits ihre eigenen Stücke Gäckanden, Dödspatrullen und Försökskaninerna bei den Dramaten inszeniert und arbeitet regelmäßig mit Marie Göranzon zusammen. Marie-Louise Ekmans künstlerisches Schaffen wird seit den späten 1960er Jahren anerkannt, und 2017 wurde sie mit einer großen Retrospektive im Moderna Museet geehrt.
Ach ja, worum geht es in dem Stück von Stindberg? Hier hilft Wiki:
Handlung
Das Kammerspiel handelt von der jungen adeligen Julie und ihrem Diener Jean und ihrem Verhältnis zueinander. Es behandelt Klassenunterschiede, den Geschlechterkampf sowie Liebe und Lust.
Julie versucht, ihrem durch gesellschaftliche Normen geprägten Dasein zu entfliehen und etwas Spaß zu haben. Auf dem jährlichen Mittsommerfest tanzt sie mit der Dienerschaft und setzt sich damit über gültige Standesregeln hinweg. Sie fühlt sich zu dem älteren Diener Jean hingezogen, der in der Welt herumgekommen ist und sowohl gut erzogen als auch gebildet ist. Während der Nacht entwickelt sich aus dem Flirt zwischen Julie und Jean eine vollendete Liebesbeziehung.
Danach unterhalten sich beide in der Küche des Herrensitzes von Julies Vater. Jeans Verlobte, die Köchin Kristin, hält sich teilweise auch dort auf. Während Julies standesgemäßer Platz im Adel sie zunächst über Jean erhebt, übt Jean durch seine Bildung und seine Männlichkeit Macht über sie aus und wird im Laufe der Zeit zum stärkeren Part in der Zweier-Beziehung, und als der Machtausübende benutzt er Julie für seine persönlichen Ziele. Er treibt sie letztendlich in den Selbstmord. Personen
Es gibt drei handelnde Personen
Fräulein Julie Tochter des Grafen. Ihre Mutter erzog sie dazu, wie ein Mann zu denken und zu handeln. Das wurde jedoch nicht von ihrer Umgebung akzeptiert. Auf Grund der dadurch entstandenen Konflikte hat sie sich zu einer zerrissenen Person entwickelt, die auf der einen Seite weiß, wie sie alles bekommen kann, was sie verlangt, die auf der anderen Seite aber nicht weiß, was sie eigentlich haben möchte.
Jean Diener des Grafen. Er behauptet, dass er Fräulein Julie oft gesehen und in jungen Jahren von ihr geträumt habe. Seit dieser Zeit ist er weit in der Welt herumgereist und hat viele Berufe ausgeübt, bis er einsah, was er in seinem Leben erreichen möchte: Sein Ziel ist es, in der Gesellschaft aufzusteigen. Als Erstes möchte er dazu ein eigenes Hotel eröffnen. Als er zum Gut des Grafen zurückkommt, dauert es nicht lange, bis Fräulein Julie ein Teil seines Planes wird. Er manipuliert sie und erreicht, dass sie zum Schluss seinen Wünschen folgt.
Kristin Die Köchin im Haushalt des Grafen. Sie ist sehr religiös und mit Jean verlobt. Sie symbolisiert Stabilität und steht für die Rolle, die eine Frau nach gültiger Konvention zur Entstehungszeit des Dramas einnehmen soll. Sie verdeutlicht die Unstetigkeiten und Beziehungsveränderungen zwischen Jean und Julie.
Der Graf Der Graf taucht niemals auf der Szene auf. Seine Handschuhe und seine Stiefel auf der Bühne demonstrieren jedoch seinen großen Einfluss auf die beiden Hauptpersonen Jean und Julie.
Werkgeschichte
August Strindberg hatte 1883 Schweden verlassen müssen, da die Vorwürfe gegen ihn wegen seiner letzten beiden Romane zu stark geworden waren. 1888 ließ die Familie sich in Kopenhagen in Dänemark nieder, im Sommer lebten sie im Herrensitz Skovlyst bei Kopenhagen. Dort verfasste Strindberg vom 22. Juli bis 10. August innerhalb von 20 Tagen Fröken Julie. Noch vor Ende des Jahres erschien das Werk im Druck, allerdings in einer vom Verleger Josef Seligmann gekürzten Fassung.[1][2]
Das Drama sollte das Eröffnungsstück für Strindbergs neues avantgardistisches Skandinavisk Forsøgsteater in Kopenhagen werden. Am Abend vor der geplanten Premiere erschien die Polizei und erklärte es für verboten. Am 9. März 1889 konnte dann nur noch der zweite geplante Einakter Gläubiger gezeigt werden. Strindberg gelang es, am 14. März eine Vorstellung im Studentenverein (Studentersamfundet) der Universität Kopenhagen aufführen zu lassen, allerdings nur als geschlossene Veranstaltung für geladene Gäste.[3] Die Hauptrolle spielte seine Frau Siri von Essen.
1892 gab es eine erste Aufführung in einem ordentlichen Theater durch die Freie Bühne in Berlin, allerdings auch hier formal als geschlossene Veranstaltung. 1893 folgte eine Inszenierung des Théâtre Libre in Paris (das Strindbergs Vorbild für sein eigenes Theater in Kopenhagen gewesen war), als erste Aufführung eines zeitgenössischen ausländischen Autors in Paris. Erst 1904 gab es die erste Aufführung in Schweden. Auch in den folgenden Jahren wurde das Stück wegen seiner Anstößigkeit nur selten gespielt.
1951 führte Alf Sjöberg in Stockholm erstmals eine vollständigere Fassung auf, die auch drastische Formulierungen enthielt, die der Verleger 1888 gestrichen hatte. Erst 1964 gelang eine vollständige Rekonstruktion des ursprünglichen Textes.[4]
Inzwischen ist Fräulein Julie das am häufigsten aufgeführte Theaterstück Strindbergs. Das Vorwort gilt heute dazu als eine der wichtigsten theoretischen Grundlagen für modernes naturalistisches Theater um die Jahrhundertwende.
Zwischen Benny & M.L Ekman, ist schon eine Menge entstanden. Finde ich interessant, aber mir fehlt der Zugang dazu. Mag aber die Info´s darüber. Gehört alles irgendwie zusammen.
Wolf, vielleicht kommt es ja, wenn wir es hören können. Warten wir mal ab. Ich finde es nur faszinierend, dass er trotz der ganzen Abbasachen auch für solche Sachen Zeit hat. Ich denke, das ist sowas wie eine Herzensangelegenheit.
Ja, dass denke ich auch mit Herzensangelegenheit. Muss noch mal bei Gelegenheit suchen, hatte mal was interessantes im Netz gefunden. Stimmt man/ich sollte sich generell öffnen. Soviel was es über Benny zu entdecken gibt. Auch hier im Forum.
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